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Es geht los…

1. April 2022

Es geht los…

Liebe Freunde, heute ist der erste Tag nach vielen Monaten, an dem wir uns entscheiden können, die Maske in einigen Bereichen unseres öffentlichen Lebens wieder abzusetzen. Das erfüllt uns mit Freude, Bangen, Hoffnung und dem Gefühl, dass wir eine gewisse gewohnte und geschätzte Normalität in unserem Künstlerdasein zurück haben. Am 9.April gehts los und wir spielen wieder! Die wundervolle Schlosskirche im Brandenburgischen Altlandsberg steht zum ersten Mal auf unserem Plan und wir sind gespannt auf ein Wiedersehen mit Euch und diesen tollen Ort. Wie erwartet und geliebt werden alle sechs Musiker am Start sein und sowas von bereit!

Auch kann unser aktuelles Live-Album mit den deutschsprachigen Songs + Rescue Me dort und auf allen kommenden Konzerten diesen Jahres käuflich erworben werden und wir versuchen immer, auch selbst am Merchandising zu sein und Unterschriften und Fotos möglich zu machen.

Hier oben auf unser Homepage habt Ihr weiterhin die Möglichkeit, das letzte Studioalbum WIE WIR SIND zu kaufen oder zu streamen – wir freuen uns über persönliches Feedback oder als Mail hier unter CONTACT.

Habt eine feine Woche alle, frühlingshafte Grüße aus Berlin und bis die Tage! Eure Bellies.

Das wars, 2021!

30. Dezember 2021

Das wars, 2021!

Und das nächste Jahr wird sicher noch besser ;-)) Wir wünschen allen einen feinen Jahreswechsel und dass Ihr gesund bleibt oder werdet! Laßt die kommenden Wochen langsam anrollen, viele Optionen zu buntem Treiben und Singen und Tanzen haben wir nicht und das ist dann auch besser so! Ich hab mal aufgeschrieben, womit ich mich so rumärger und versucht, mich kurz zu fassen. Fühlt Euch umarmt und bedacht von uns und seid lieb zu einander. Euer Andy, Henne und Janchen.

(Foto: Denise van Deesen )

Kundin eskaliert. Sonntag, der 12. Dezember, abends. Komme nach Hause und bemerke, es gibt kein Internet mehr. Leicht panisch rufe ich bei Kabeldeutschland an. Die Entstörungsstelle lässt ein Geduldigkeitsband laufen, da es aufgrund von Stromausfällen in einigen Teilen Berlins zu längeren Wartezeiten kommen kann. Bin also nicht allein mit meinem Problem und beschließe, großmütig zu sein. Montag, der 13. Dezember. Stille. Erneuter Anruf bei Kabeldeutschland. Das Band ist scheinbar zu Ende und ein Kundenberater nimmt meine Störung auf. Supertyp! Umgehend gibt’s eine SMS mit einer Fallnummer. Das geht ja flott bei denen! Bis zum Abend tut sich: nichts. Rufe lieber nochmal an und drohe nun vorsichtshalber mit Kündigung. Hörbar wird am Ende der Leitung zusammengezuckt – bin zufrieden mit mir und sicher, in den nächsten 5 Minuten wieder durchs Netz zu segeln. Dienstag, der 14. Dezember, sehr früh. Klingeling, das Telefon. Eine Mitarbeiterin der Tiefbaufirma Floppmann erkundigt sich im Auftrag von Kabeldeutschland nach meinem Anschluss. Nein, ich habe keinen! Bleibe freundlich, aber ratlos, sie ebenso. Verspricht, sich der Sache umgehend anzunehmen und mich zurück zu rufen. Harre weiter aus. Mittwoch, der 15.Dezember, vormittags. Endlich. Frau Floppmann fragt an, ob ich zwischen 12 und 16 Uhr zuhause wäre? Jetzt geht’s los! Werfe sofort alle Termine um und sitze an der Tür. 15.55 Uhr. Ein Techniker ( im Blaumann ) klingelt und marschiert schnurstracks zur Kellertür. Der weiß offensichtlich, was hier zu tun ist und begutachtet die Telefonanlage mit den Worten, es sei in der Gegend gerade alles lahm gelegt. Bin nun nicht mehr von seinem Wissen überzeugt und sehe direkt Blaumanns Nase wachsen….. Er misst und prüft und spricht von Signalen. Ich nicke patent und versuche, mein Ahhhverstehe-Gesicht durchzuhalten. Er wird Meldung an Kabeldeutschland machen. Die wüssten dann schon, was zu tun sei. Ich bin zwischenzeitlich ausgestiegen und ergebe mich dem weiteren Verlauf. Donnerstag, der 16. Dezember, morgens. Rufe spaßenshalber bei meinen Freunden von Kabeldeutschland an und höre mit Entsetzen: Der Fall ist geschlossen. Alles funktioniere nun wieder. Wirklich? Nicht bei mir! Brülle Freund Kundendienst 5 Minuten an und melde dieselbe Störung noch einmal. Es folgt umgehend die erwartete SMS mit der Fallnummer. Weiter geht’s. Bin nun warm und starte Anruf bei Tiefbaufirma Floppmann, beleidige Frau F. und zwinge sie, sinnlos den Namen des blauen Technikers auszuspucken. Nun geht’s mir besser! Die Bedrängte verspricht, sobald der Auftrag von Kabel bei ihr eingehe, sausen sie los. Sei eben alles eine Frage der Bezahlung. …immer noch Donnerstag, früher Abend. Nachdem ich mich ordentlich in Rage gedacht habe, platzt mir erneut der Kragen. Rufe Kabeldeutschland an, lasse eine Haßtirade los und werde mit meiner forschen Bitte um Beschleunigung des Ganzen postwendend abgewiesen. Ok, dann eben die Floppmanns. Der Mitarbeiter der Spätschicht, Herr Flau hat noch frische Ohren und schickt tatsächlich jemanden los. Gegen 19 Uhr kommt der Blaumann vom Vortag angeschlendert, misst und prüft und schwadroniert und macht umgehend Meldung. Und ich habe ein Dejavu. Freitag, der 17. Dezember, mittags. Klingeling, 2 unangekündigte blaue Männer. Denke nun ernsthaft über Verschwörung bzw. spaßige TV-Sendung nach…. Ab in den Keller und zur Sicherheit nochmal alles nachgemessen-könnte ja sein, der einzelne Blaumann hat sich geirrt. Hat er aber nicht und die beiden versuchen, meinen Keller einfach wieder zu verlassen. Aber nicht mit mir! Kette sie an die verfluchte Leitung und zwinge sie, mit mir irgendwohin zu gehen, wo man noch was messen kann. Tatsächlich gibt es 2 Straßen weiter einen grauen Kasten, der uns drei aber nicht erleuchtet. Liegt das Übel vielleicht innerhalb der Wohnung? Flugs ins Wohnzimmer gerammelt und 200 Bücher aus dem Regal vor der Data-Buchse gekippt. Blaumann 1 stöpselt sein Gerät ein – ‚Kommt nix an.‘ Wußte ich aber schon, schließlich lebe ich seit 6 Tagen mit nix. Schulterzucken reihum, Meldung gemacht, Abmarsch. …immer noch Freitag, 18 Uhr. Halte die Stille nicht aus und rufe bei Kabeldeutschland an. Sind die da eigentlich über den bisherigen Tathergang informiert? Und wie sieht nun deren Strategie aus? Habe einen netten Berater am Ohr, er spricht meinen Dialekt und scheinbar bin ich ihm infolgedessen schon sympathisch, denn er geht nun den kompletten Fall mit mir durch. Als er beim 16. Dezember ankommt, rezitiert er: „Kundin eskaliert“, erschrickt, nimmt sich sofort in Acht und Fall Nr. 3 auf. Ich weiß nun schon, wie`s weitergeht und ziehe für die Blauen meine Boxhandschuhe an. Samstag, der 18. Dezember, früh. Das Handy ruft. Herr Flau hat scheinbar in der Firma übernachtet und unterrichtet mich vom anstehenden Besuch seines Technikers. Jaja, kenn ich schon alles! Bleibe zuhause und kampfbereit. Samstagnachmittag. Auftritt man in blue. Genervt von Überstunden am Wochenende und einer neurotischen Tante, marschiert der Neue in den Keller, baut unter meinen guten Worten eine Stunde an der Anlage herum und stellt fest: Der Router! Er ist kaputt. Es ist der Router! ( ….den er vermutlich nicht wechseln kann, weil Wochenende und Firmentor zu usw…..) Gnädig räumt er jedoch in meinem Beisein das Auto aus und – juchhei: findet einen Ungebrauchten! Den er einfach so anbringt. Und es funktioniert! Ich freue mich wie zuletzt zu meiner Jugendweihe, schenke ihm mein schönstes Lächeln und aus Versehen zwanzig Euro. Und einen gelösten Fall.

the end of 21

27. November 2021

the end of 21

Liebe Damen + Herren, wie im letzten Jahr schon werden auch in diesem Dezember unsere Konzerte in der Christophoruskirche Berlin-Friedrichshagen ausfallen und das habt Ihr Euch sicher schon gedacht – die Gründe sind ja hinreichend bekannt. Im nächsten Jahr werden wir dann umso gewaltiger zurück sein und das Erlebnis um ein drittes Konzert erweitern….darauf freuen wir uns jetzt schon vor und nehmen Euch gedanklich in unsere Arme.

Seid lieb zueinander und paßt auf Euch auf. Eure Bellies.